Jagdschule Luzern
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AGB Jagdschule Luzern

Der Verein „Jagdschule Luzern“ hat seinen Sitz am Wohnsitz des Leiters.

Geltungsbereich

Für die Geschäftsbeziehung zwischen der Jagdschule Luzern und den Jagdschülern gelten ausschliesslich die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt des Abschlusses des Ausbildungsvertrages gültigen Fassung. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen der Jagdschüler werden nicht anerkannt, es sei denn, die Jagdschule Luzern stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich oder per E-Mail zu.

Vertragsabschluss

Der/die Jagdschüler/in übermittelt der Jagschule Luzern das ausgefüllte Anmeldeformular auf der Homepage der Jagdschule Luzern. Dies stellt einen Antrag auf Abschluss des Ausbildungsvertrages dar. Der Antrag kann nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der/die Jagdschüler/in nachweislich diese Vertragsbedingungen akzeptiert (durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“) und dadurch in seinen/ihren Antrag aufgenommen hat.

Nachdem das Anmeldeformular bei der Jagdschule Luzern eingegangen ist, erhält der/die Jagdschüler/in von der Jagdschule Luzern eine automatische Empfangsbestätigung. Nach dem Informationsabend der kantonalen Jagdverwaltung (lawa) wird er/sie mittels E-Mail der Jagdschule Luzern aufgefordert die Kursgebühr vor dem ersten Kurstag (Waffenhandhabung) zu bezahlen. Können aus Kapazitätsgründen nicht alle Bewerber/innen in die Jagdschule Luzern aufgenommen werden, werden die Jagdschüler/innen nach Eingang ihrer Zahlung berücksichtigt.

Der Ausbildungsvertrag kommt erst nach Eingang der vollständigen Kursgebühr des/der Jagdschülers/in auf dem Konto der Jagdschule zustande.

Vertragsgegenstand und Durchführung

Vertragsgegenstand ist die Vermittlung von theoretischem Wissen und praktischen Kenntnissen an die den Kurs besuchenden Jagdschüler/innen im Rahmen von Unterrichts- und Übungseinheiten zur Vorbereitung auf die Luzerner Jagdprüfung. Die Prüfungsteilnahme, das Bestehen der Prüfung sowie der Erwerb des Luzerner Jagdfähigkeitsausweises sind nicht geschuldet.

Die genauen Termine und die Dauer der jeweiligen Ausbildungskurse sind dem Kursplan zu entnehmen. Die Festlegung des Kursortes ist der Jagdschule Luzern freigestellt. Die Unterrichts- und Übungseinheiten werden durch hierfür geeignete Personen durchgeführt.

Die zur Durchführung der praktischen Schiessausbildung benötigten Waffen und die passende Munition hat der/die Jagdschüler/in selber mitzubringen. Der Kurs endet mit der Absolvierung der Luzerner Jagdprüfung oder spätestens 15 Monate nach Einzahlung der Kursgebühr. Besteht der/die Jagdschüler/in nicht alle Prüfungsfächer der kantonalen Jagdprüfung, hat er/sie Anspruch im darauffolgenden Kurs maximal zwei Fächer nochmals ohne zusätzliche Gebühr zu besuchen.

Besteht der/die Jagdschüler/in die Schiess- und/oder die Waffenhandhabungsprüfung nicht, kann der Lehrgang nicht fortgesetzt werden. Die bezahlte Kursgebühr wird in diesem Fall auf den Folgekurs gutgeschrieben und der/die Jagdschüler/in ist berechtigt, den Lehrgang dann vollständig fortzusetzen. In diesem Fall endet der Kurs mit der Absolvierung der Luzerner Jagdprüfung oder spätestens 27 Monate nach Einzahlung der Kursgebühr. Wird der Kurs seitens des/der Jagdschülers/in abgebrochen oder unterbrochen, besteht kein Anspruch auf vollständige oder teilweise Rückerstattung der Kursgebühr. Dies gilt auch im Fall behördlicher Anordnungen, Quarantäne, Krankheit, Unfall, anderweitiger Verhinderung an der Teilnahme des Kurses.

Kursunterlagen

Es werden keine schriftlichen oder digitalen Kursunterlagen abgegeben. Es ist untersagt während den Unterrichts- und Übungseinheiten Bild- oder Tonaufnahmen zu machen.

Haftung

Ansprüche der Jagdschüler auf Schadensersatz sind soweit ausgeschlossen, als sie nicht auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten sowie auf Schäden, die auf eine vorsätzliche oder grobfahrlässige Pflichtverletzung der Jagdschule Luzern sowie ihrer gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen zurückgehen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Vertragsgegenstands notwendig sind. Für Schäden haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen der Jagdschule Luzern.

Schlussbestimmungen

Der Ausbildungsvertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften.